OpenOffice 3.2: Neues beim Writer
Eine große Fangemeinde hat hat die Freeware OpenOffice ja bereits, mit der neuen Version 3.2 und den damit Verbundenen Verbesserungen werden bestimmt einige neue dazu kommen. Aber was ist denn jetzt neu und besser?
Zunächst einmal startet die neue Version sehr viel schneller als der Vorgänger – und zwar bis zu 25 Prozent. Die meisten Neuerungen bietet die Tabellenkalkulation Calc. So lassen sich etwa Zellen sehr viel leichter umranden, das automatische Ausfüllen wurde optimiert, außerdem gibt es neue Diagrammtypen.
Auch für das Zeichenprogramm Draw und das Präsentationsprogramm Impress gibt es neuerdings die Möglichkeit, Kommentare in den Dateien unterzubringen wie man es bereits aus dem Writer kennt. Das ist eine sehr hilfreiche Ergänzung, wenn mehrere Personen an einer Aufgabe arbeiten.
Der Writer hilft jetzt beim Schreiben
Viele Menschen werden aber vor allem am Writer interessiert sein, denn das Schreibprogramm ist das beliebteste Angebot der Freeware.
Neuerdings werden in dem Schreibprogramm lange Begriffe, die Sie in dem Text bereits verwendet haben, von OpenOffice automatisch ergänzt. Wer also schon mehrmals „Implementierungsprozess“ eingegeben hat, braucht im Folgenden nur noch „Imp“ eintippen und der Writer schlägt das komplette Wort blau unterlegt vor. Will man es übernehmen, bestätigt man das mit der Enter-Taste. Fühlt man sich dagegen bevormundet, ignoriert man den Vorschlag einfach und schreibt wie gewohnt weiter.
Wer sich nichts vorschreiben lassen will
Über Extras – Autokorrektur – Optionen kann man überprüfen, welche Wörter sich bereits in der Sammlung befinden. Die Liste ist allerdings keine dauerhafte – ansonsten würde sich ein wahrer Wort-Wust ergeben, sondern wird bei jedem Öffnen neu angelegt.
OpenOffice durchsucht den Text nach Wörtern mit mehr als zehn Zeichen und speichert diese. Bei jeder Neueingabe werden diese sofort mit aufgenommen. Die Wort-Bibliothek steht übrigens auch dann zur Verfügung, wenn man neue Dateien erstellt – jedenfalls solange das Programm nicht zwischendurch geschlossen wird. Und dadurch entsteht eventuell auch ein gewisses Nerv-Potenzial, weil man in einem anderen Text ja wahrscheinlich nicht die gleichen Wortgruppen verwendet. In der neuen Version gibt es aber eine Option, die sich „Gesammelte Wörter beim Schließen eines Dokuments entfernen“ nennt. Diese ist standardmäßig deaktiviert. Will man bei einem neuen Dokument also auch eine leere Liste anlegen, muss man die Option aktivieren.
